Gemeinde, Einwohner: 1.300, Höhe: 1.240 m
Im Nordwesten von Gran Canaria, an der Kratersenke von Tejeda, liegt Artenara, das höchstgelegene Gebirgsdorf der Insel. Der Ort bietet einen wunderbaren Blick über die Caldera de Tejeda mit den beiden heiligen Felsen der Altkanarier, dem Roque Nublo und Roque Bentaiga sowie dem Dorf Tejeda. Am vorletzten und letzten Sonntag im August wird in einer Felsgrotte am Ortsrand das Fest der Virgen de Ia Cuevita gefeiert.

Sehenswert im Ort und in der Umgebung

Die Pfarrkirche Iglesia San Matías wurde im Jahre 1782 geweiht und 1968 mit Tonnengewölbe, Holzverkleidung und einem Altarbild ausgestattet. Das Fest des hl. Mathias, des Dorfpatrons, wird am 23. Februar gefeiert. Die Kirche Iglesia de la Virgen de la Cuevita in der Grotte der Höhlenjungfrau geht nach dem Volksglauben auf das 14. Jh. zurück, doch dürfte die mit einem Durchmesser von ca. 8 m aus rotem Tuffgestein geschlagene Kapelle wesentlich jüngeren Datums sein. Von touristischem Interesse sind die zahlreichen Höhlenwohnungen, die zum größten Teil noch aus vorspanischer Zeit stammen.
Etwa 16 km nordwestlich von Artenara liegt der Pinar de Tamadaba, ein schöner Wald kanarischer Kiefern mit einer Aussichtsstraße rund um den 1.443 m hohen Tamadaba. An klaren Tagen kann man vom Aussichtspunkt bis zur Westküste bei Agaete und zum Teide auf der Nachbarinsel Teneriffa sehen.

Spazierwege und Wanderungen

ArtenaraVom Paso Cruz de Tejeda (Anfahrt mit Bus oder Auto) über den Mirador Degollada de las Palomas und die Cuevas de Caballero nach Artenara, Gehzeit ca. 2 1/2 Std.
Von Artenara zum Picknickplatz Tamadaba über Degollada del Sargento und Forsthaus Cortijo de Tirma, Gehzeit ca. 3% Std.- Von Artenara über Acusa Seca nach Acusa Verde und zurück, Gehzeit ca. 5 1/2 Std.
Von der Degollada del Sargento zum Altavista, 1.376 m, (herrliche Aussicht!) und zurück, Gehzeit ca. 3 Std.

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